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Aufnahmeprüfung Gestaltung Mittwoch,

13. März 2019 

Abitur 2015

 „Prüfungszeit“

Mai. Der Monat des Schreckens, zumindest mehr oder weniger. Seit Beginn der 12. Klasse gab es kein wichtigeres Thema mehr , egal ob es in Form von Warnung und Mahnung von den Lehrern aufkam, teils schauerhaften Geschichten von den Ehemaligen oder reine Panikmache unter uns selbst – es war immer präsent. Der Vorteil war, dass sich das ganze Prüfungsthema sehr gut bis zum Jahreswechsel verdrängen ließ. Der Nachteil, danach wurde es umso schlimmer. Und kaum wahrnehmbar rückten die gelb markierten Felder auf unserem großen Jahresplan in der FOS, vor dem wir gefühlte Stunden verbracht haben, angsteinflößen nahe. In rasanter Geschwindigkeit fanden wir uns vor einer riesen Halle wieder, in der wir dann Tag für Tag unser Wissen darlegen und Prüfungen ablegen sollten. Überraschenderweise muss ich sagen, dass die Prüfungszeit selbst von der Stimmung her fast entspannter war, als die ganze Zeit davor, und man nach jeder Prüfung flog der gesamten Klasse ein weiterer Stein vom Herzen und die zuvor so große Anspannung viel ab..

bis wir dann zu den mündlichen Prüfungen antreten durften oder mussten - wie auch immer man das sehen wollte - . Der Gang, in dem wir in der FOS in Straubing saßen, war mit Sicherheit  500 km lang und der längste Gang den ich jemals gesehen hatte, so kam es mir zu derzeit auf jeden Fall vor. Der komplette Korridor war aufgeladen mit Anspannung, Nervosität und purer Angst- was auch erklärt warum man kaum frischen Sauerstoff abbekommen hatte-. Nach guten 6 Stunden voller Tränen und Lachen war für die meisten von uns diese gigantische und monströse Hürde „Prüfungen“ geschafft, der Gipfel erreicht  und so fühlten wir uns auch, wie die Größten!

Schlussendlich lässt sich eigentlich nur noch eines sagen: Im Nachhinein war alles nur halb so schlimm, aber wir sind trotzdem froh, dass wir es hinter uns haben.

Schön Vanessa