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Aufnahmeprüfung Gestaltung Mittwoch,

13. März 2019 

Wien-Kennenlernfahrt der Fachoberschule

-Wiener Walzer, alle tanzen im ¾ Takt-

 

Passau/Wien. Nach einer dreistündigen Busfahrt kamen wir mehr oder weniger motiviert und gut gelaunt im A&O Hostel in Wien an. Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Bezug der Zimmer brachen wir zu einer Stadtrundfahrt auf. Durch alle möglichen Bezirke kutschierte uns unser Busfahrer Ralf, während uns die liebe Frau vom Stadtrundfahrtinstitut interessante Fakten über Wien näher brachte. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir bei einem der berühmten Bauten des Künstlers Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser ein. Unser letzter Halt war am Naschmarkt. Dort konnte sich jeder von uns an verschiedenen kulinarischen Ständen stärken. Abends zogen wir dann gemeinschaftlich los, um uns selbst ein Bild der Stadt zu machen und gaben uns in „Gnadenlos“er Euphorie der österreichischen Geselligkeit hin.

 

Um unser künstlerisches Beurteilungsvermögen zu stärken besuchten wir gemeinsam das Albertina Museum wo uns von Monet bis Picasso alle wichtigen Epochen und Kunstwerke sowohl gezeigt als auch erklärt wurden.  Nach einem kreativen Exkurs tauchten wir in die politische, wirtschaftliche Welt ein. Mit dem Betreten des Gebäudes der UNO-City verließen wir österreichischen Boden. Auf Grund einer bedeutsamen Konferenz war es uns leider nicht möglich die gesamten Räumlichkeiten zu besichtigen, jedoch vermittelte uns der Guide wesentliche Tätigkeiten und Aufgaben, die der UNO in verschiedenen Departments unterliegen, wie in Wien zum Beispiel die der IAEO ( Internationale Atomenergie-Organisation). Mit dem Ziel die Klassengemeinschaft der FOS zu stärken, schlossen sich Schüler der elften und zwölften Jahrgangsstufe zusammen und verbrachten den Dienstagabend gemeinsam.

 

Am darauffolgenden Tag trennten sich die Wege der Schüler.

 

Während der Sozialwesenzweig das Freud Museum besuchte, welches den Schülern des Sozi-Zweigs viele interessante Fakten und Einblicke in das Leben des Psychologen Sigmund Freud lieferte, fand sich der Gestaltungszweig im utopischen MuMoK ( Museum moderner Kunst) wieder. Zwischen überdimensionalen Kuscheltieren, weißen Stühlen und Lampenschirmen mit integriertem Soundsystem fiel es manchen Schülern schwer, sich auf diese Art von Kunst einzulassen. Angesichts der Kluft zwischen Faszination und Unverständnis verließen wir das Museum mit gemischten Eindrücken. Unsere freien Nachmittagsstunden gestalteten viele von uns mit einer Shoppingtour und einem spontanem Besuch auf einer Anhöhe, die uns einen atemberaubenden Ausblick über ganz Wien bei Nacht bescherte. Um dem Abend einen krönenden Abschluss zu verleihen, setzten wir angesichts des närrischen wiener Nachtlebens Bus und U-Bahn in Bewegung. Nach feierwütigen Stunden fielen wir erschöpft aber dennoch glücklich in unsere Betten, um kurze Zeit später den letzten bedeutenden Akt der Kennenlernfahrt anzutreten.

 

Zwischen den famosen Kunstwerken von Rubens und Vermeer fanden wir uns am letzten Tag unserer Reise im Kunsthistorischen Museum wieder. Ein durchaus kompetenter Mitarbeiter des Museums versuchte uns am frühen Vormittag für die Kompositionen, Farbpaletten und das Können der Maler zu begeistern. Anschließend wurde uns noch die Möglichkeit geboten, das hoheitliche Leben des Kaisers Franz Joseph I und seiner Frau Sissi im Schloss Schönbrunn durch eine Besichtigung der pompösen Räumlichkeiten nachzuempfinden. Als kulinarisch wertvollen Ausklang  bot sich ein nahegelegenes italienisches Restaurant an. Dort genoss die komplette Fachoberschule ein durchaus deliziöses Essen, welches durch den neusten Klatsch und Tratsch untermalt wurde.

 

Am Freitag Vormittag traten wir die Heimreise mit vielen Impressionen, einer mehr oder weniger motivierten Einstellung und viel guter Laune in unsere Heimat Passau an.

 

Nun sitzen wir hier und schreiben mit genauso großer Belustigung diesen Artikel, wie wir die Wienfahrt in Erinnerung haben. 

 

Text geschrieben von: Laura Brunnhuber und Vanessa Schön.